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Dienstag, 30. November 2010

Nobody, not even the rain, has such small hands

Letztendlich kommt es doch darauf an, wer was sieht.
Oder wer was sehen will. Wir wollen alle nur sehen was wir sehen wollen oder wir schauen einfach weg, wie so oft. Doch das, was wir sind, kommt uns falsch vor, nicht wie wir, nicht so wie wir sein wollen. Wir sollten der Wahrheit ins Auge sehen, und auch zeigen was wir sind. Unsere Träume verfolgen und das machen, was wir wollen. Klar ist, dass wir nicht alles haben können und trotzdem wollen wir alles, frei sein, die oWelt kennen lernen.
Jeder hat seine Wünsche und Träume, die nicht jedem erfüllt werden können. Manche verbauen es sich selber, andere werden davon abgehalten oder sehen ein, dass sie ihr Ziel nicht erreichen können und geben auf, wenn auch manchmal zu früh.
E.E. Cummings schrieb einmal: „Versuch nie, jemand anders als du selbst zu sein, in einer Welt, die Tag und Nacht ihr Bestes tut, um dich zu allen anderen zu machen. Dieser Kampf ist ein schwerer Kampf, der schwerste, den ein Mensch führen kann. Du darfst den Kampf niemals aufgeben.“ Wie wahr.
Unser wahres Ich kennen nur die, die uns am Nächsten stehen, unsere Freunde, die, die dir sagen, was du erreichen kannst und was nicht. Unsere eigene kleine Familie, die uns umgibt, wenn wir sie brauchen oder auch nicht. Oder die Musik, die uns an den Boden der Tatsachen bringt oder uns weiterträumen lässt. Wir beißen uns fest, wir wollen und wollen und merken manchmal nicht dass wir gegen etwas rennen, was uns abhält, zu merken, dass wir es nie erreichen können. Jeder wünscht sich ein Filmleben, ein Leben wie im Film, geschrieben von einem guten Regisseur, doch erst spät merken wir, dass wir unseren Film selber schreiben müssen oder geschrieben bekommen – dass kommt auf uns an. Irgendjemand hat mal gesagt: "Die guten Mädchen führen Tagebuch, die bösen haben keine Zeit dafür.“ Was mich angeht, ich will einfach ein Leben haben, an das ich mich erinnere, auch wenn ich es nicht aufschreibe. Vielleicht wollen wir das alle, auch wenn wir es nicht zugeben, oder manchmal wünschen wir könnten neu anfangen und das ganze Tagebuch zerreisen und ein neues kaufen. Es ist sicher gut, wenn man weiß wer man ist, manche wissen das nicht, und wenn sie es herausfinden wollen sie es nicht wahr haben, sie wollen anders sein, sich ändern, aber man ist wie man ist, was meiner Meinung nach nicht ganz falsch ist. Denn jeder ist der Architekt seines Schicksals, und lebt in den Mauern seiner Zeit.
Und jeder ist der Architekt seines Schicksals, deshalb schaue nicht traurig auf die Vergangenheit, denn sie kommt nicht wieder. Leider, ich wünsche mir oft zurück wieder klein zu sein, zu lachen, ohne Hintergedanken zu leben und einfach frei sein, in der eigenen kleinen Welt, die sich Kindheit nennt. Aber man muss wachsen, reifen, älter werden. Frei sein, in einer Welt in der alles passieren kann, ohne Schutz, außer die Menschen die immer noch zu dir halten, oder neue Menschen, aber alles nimmt eben seinen Lauf, man kann sein Leben gestalten und dekorieren, wie man es will. Du bist der Architekt deines Lebens – Du bist verantwortlich für das, was du machst – oder machen willst. Deine Träume, deine Vergangenheit, deine Zukunft – Und das Jetzt. Wir sollten einmal am Tag die Augen schließen und einfach nichts machen, nicht denken nicht reden, einfach alleine sein. Wer weiß, wie viel Zeit einem bleibt, und das ist das wichtigste, Zeit. „Ich komme später, hab noch nicht alles erledigt.“ Wie schnell eine Woche vergeht, wie schnell ein Jahr vergeht. Doch wir wissen, das hier ist jetzt, das ist die Zeit in der wir später sagen „als wir jung waren…“
Irgendwann werden wir uns danach sehnen, wie nach der Kindheit und zufrieden sein, mit dem was wir waren – Künstler unseres eigenen Lebens..

..and this is the wonder that's keeping the stars apart
I carry your heart with me I am never without it anywhere
I go you go, my dear; and whatever is done
by only me is your doing, my darling – E.E. Cummings.

2-
Klar ist, dass jeder etwas braucht auf das er sich freuen kann - egal ob es Schuhe, Tage oder Menschen sind. Wer möchte ohne ein Ziel leben, für dass man ein ganzes Leben lang hinarbeiten kann oder will? Jedoch sind es am Ende doch wieder die kleinen Dinge, auf die wir uns so freuen oder hinarbeiten. Wir wollen alles und nichts; oder eher das, was uns wichtig ist, was wir schätzen oder haben wollen. Dafür würden wir alles tun oder besser gesagt - riskieren.
Alles was du aber tun kannst, ist dass was in deiner Hand liegt, und nur das. Niemand weiß, was in den Köpfen anderen vorgeht oder von was andere träumen. Keiner wird den selben Gedanken haben wie du und keiner kann den Gedanken des anderen wirklich wissen, weil jeder ein Geheimnis hat, oder viele viele kleine Geheimnisse, was auch gut so ist, sonst würden wir alle Krieg führen. Niemand hat das recht andere Gedanken zu wissen, nicht für Geld nicht für Dinge - nicht einmal für die Liebe. Und wirst du jemanden finden, den du lieben wirst? Man weiß es nicht, weil keiner weiß, was Liebe ist.
Manche Menschen können ohne sie, manche müssen ohne sie und manche wollen ohne sie.
Jedenfalls nimmt das Leben seinen lauf, die Zeit bleibt nicht stehen und sie wird auch nie wieder zurückkommen. Kein schöner Gedanke aber leider wird es immer so sein und wir müssen damit klar kommen, meine Meinung dazu wäre, es sollte anders sein, aber wen interessiert schon die Meinung eines Anderen, wenn es gerade 6.470.818.671 Seelen auf der Welt gibt, manche in Hektik, manche im Kampf gegen das Böse, manche Traurig, wütend, regungslos oder müde, manche Hoffnungsvoll oder Zerstört. Doch auch diese Seelen werden alleine sein, da sie immer und immer wieder neu beginnen - Aber die Gefühle jedes einzelnen sind einzigartig und so vollkommen, dass man sie nicht wegdenken möchte und doch stirbt gerade im Moment eine dieser Seelen. Eine wird Geboren, eine wird krank und eine andere ist gerade unsagbar glücklich. Das ist der Lauf des Lebens - DAS ist das Leben: Jede einzelne Seele.

3-
Egal ob im Moment die Sonne scheint, oder auf der anderen Seite der Welt ein Sturm aufkommt, ganz egal, ob eine Seite der Welt schläft und die andere in Hektik ist - wir sind alle in jeder Hinsicht gleich - wir haben alle Gefühle und Sorgen, unsere Glücksgefühle oder Zusammenbrüche unserer kleinen, schönen, sicheren Welt. Ganz Egal, ob man gerade nach Hause kommt und in Tränen aufgelöst ist oder vor Lachen schon Bauchkrämpfe hat - ob man gerade im Lotto gewinnt oder vom Auto angefahren wird - Es kommt doch immer wieder darauf zurück, wer wir sind. Wir sind alle gleich und doch so unterschiedlich, wir wollen alle jemand anders sein und gehen dem nach, was wir wollen, doch wir sind eben wir und daran kann niemand etwas ändern, so sehr er es auch möchte

Viele denken oft nach, über das was sie werden wollen, über die Zukunft.
Manche über die Vergangenheit, über das was man getan hat und auch nie wieder
ungeschehen machen kann. Über das jetzt, für das man selbst verandtwortlich ist.
Hoffen dass alles gut wird, glauben dass man alles schaffen kann und doch die ungewissheit, ob sich irgendwas ändern wird. Ob man WILL dass sich etwas ändert, ob man zufrieden ist, ob man mit sich unzufrieden ist, mit dem Leben oder mit dem Umfeld. Wir selbst wissen das meist nicht, aber alles was wir jetzt machen, liegt in unserer Hand. Jetzt ist das, worauf wir in 10 Jahren blicken und merken, dass alles, was wir hatten wundervoll war, dass alles einen Sinn ergeben hat. Dass wir nicht früher, sondern heute die Probleme haben und dass wir alles, was wir damals hatten, zurück wollen. Wie schnell wollten wir erwachsen werden und am liebsten weggehen von hier. Wie gerne wären wir manchmal abgehauen oder hätten uns einfach versteckt. Später merken wir, dass das alles passiert ist, weil es passieren sollte. Viele werden auch denken, wie schrecklich es war, Kind zu sein. Wie leer und einsam man war. Das sind die, die keine Kindheit hatten, die vor dem vielen Stress oder der Ausgrenzung nicht wussten wohin mit sich selber. Denn wenn man das alles von oben betrachten kann, und sehen kann, was man hatten
, und was man nie wieder haben wird.. Wie sehr wir Anerkennung gebraucht haben und genossen haben, und wie einsam wir uns jetzt fühlen. Was wird die Zukunft bringen? Dafür sind wir ganz alleine verantwortlich..

4-
-live is for living and forgiving-

Manche Menschen laufen uns über den weg und wir wissen, dass wir nie zusammenfinden werden. Die anderen laufen uns über den Weg, und uns überzeugt ein blick. Der erste Blick, der erste Moment. Manchmal reichen 2 Minuten. Andere lernen wir kennen und lieben und die anderen lernen wir zu hassen, auch wenn hassen ein starkes Wort ist, wir lernen zu hassen. Wir lernen von unseren Fehlern, unseren Freunden und Feinden. Manche sind uns wichtig, wir aber nicht ihnen. Manchmal ist es anders herum, und bei anderen passt eben alles. Manche sehen wir jeden Tag und doch entwickeln wir uns weiter, wir könnten jederzeit alles ändern. Doch Leben ist für Leben und Vergeben. Und ob wir wollen oder nicht, wir müssen vergeben. Wir müssen lernen zu vergeben, lernen zu leben und lernen zu lieben, wenn man das schafft, kann man hinterher sagen, man hat sein Leben gemeistert.

-the sense of life-

Wenn man noch jung ist, denkt man manchmal, nichts, garnichts auf der Welt kann einem etwas anhaben, als wäre man unschlagbar. Das ganze Leben liegt noch vor einem, man hat Träume, die man erfüllen will, Pläne die man schmiedet und erreichen will. Aber erst wenn man älter wird, merkt man, dass die Träume eben nur Träume waren, die Pläne nur Pläne und das Leben nur ein Leben - unter Milliarden von Andren. Aber wenn man zurückschaut, möchte man glauben, man hat das Beste daraus gemacht, man hat etwas gutes hinterlassen und man hat sein Leben gelebt, wie man Leben wollte. Wie es geplant war, wie man es sich erträumt hat. Man will, dass das Leben eine Bedeutung hatte.

Gab es jemals einen Traum, der dir so wahr erschien, dass, als du aufgewacht bist, du nicht genau wusstest, was du glauben solltest?

Was, wenn das, dass du für wahr gehalten hast, nicht wahr ist
und das was du für unwahr gehalten hast, wahr wird?

Manchmal nimmt das Leben einfach seinen lauf. Ob wir wollen oder nicht, wir müssen damit klarkommen und egal ob es uns passt - es wird weiter gehen. Manche Menschen verliert man, andere lernt man kennen. Bei den einen merkst du, wen du wirklich brauchst, und die anderen kennt man nichtmal richtig, obwohl sie jeden Tag bei dir sind. Aber das Schlimmste ist, dass wir Abscheid nehmen müssen. Jeden Tag aufs neue, immer wieder. Ob es nur Dinge sind, oder Personen. Wir müssen loslassen, und wenn wir das nicht tun, versinken wir in unserer Vergangenheit, ohne zu wissen dass es eine Zukunft gibt. Wir leben nicht im Jetzt oder in der Zukunft. Wir leben in dem, was wir vermissen, oder an den Gedanken daran. Und wenn wir in Trauer versinken, oder in Glück oder in Gleichgültigkeit - irgendwann, wenn wir zurück schauen, werden wir merken, dass wir so tief versunken sind, dass wir erst jetzt gemerkt haben, dass es weiter geht. Und wenn wir das wissen, können wir Leben, ohne Fehler zu machen oder Versprechen zu brechen. Ohne uns für immer zu Verabschieden, denn dann sind wir bereit.

5-
Sometimes we should only enjoy our happiness..
because we can't put our hands ar
und a memory

Es gibt Momente, die man nicht beschreiben kann. Weder mit Worten oder Gesten, noch mit aufschreiben. Man muss sie einfach genießen und im Kopf behalten, vorallem im Herzen. Denn man erlebt sowas nicht oft, aber es macht glücklich, überaus glücklich, und es macht Spaß zu leben. Viel zu oft verfallen wir in die Vergangenheit, in alte Gedanken und Fotos. Wir sollten an das Jetzt denken. Manchmal merken wir garnicht, wie sich etwas in unserem Leben verändert, denn wir hängen zu sehr der Vergangenheit nach. Leben genießen, Leben feiern, Leben leben.
Das ist das einzig richtige, dass man machen kann, um später sagen zu können "ich habe mein Leben genossen und geliebt. Und liebe es immernoch"
Doch die andere Seite ist, man weiß nicht, was morgen passiert.
Wenn du heute traurig bist, weißt du nicht, ob du morgen noch traurig sein kannst.
Wer weiß, was dir morgen passiert? Wer weiß, wer dich morgen verabscheut, hasst, oder liebt. Niemand kann dir sagen, ob du morgen Glück hast oder Pech.
Ganz egal, was das Leben dir gibt - man muss das beste draus machen. Ob man kann oder nicht, es gibt immer jemanden auf der Welt, dem es schlechter geht. Denn irgendwann wirst du sehen, dass alles nur halb so schlimm war..

Manchmal, wenn wir alleine sind, merken wir, dass alles nicht so ist wie man denkt. das Leben ist einfach nicht so, das Leben ist nachtragend. Wir merken, dass es uns, wenn wir alleine sind, garnicht so gut geht wie wir denken. Wenn wir überlegen was wir getan haben, ob wir andere verletzt haben, ob wir es jetzt bereuen. Vielleicht merken wir auch, dass es uns eigentlich gut geht, und wir manchmal nur zu viel nachdenken. Doch an manchen Tagen bereuen wir, wenn wir Zeit für uns haben, wenn wir merken, dass wir etwas falsch gemacht haben. Dass wir uns hätten entschuldigen sollen.. Aber manchmal kommt der Gedanke zu spät.
Oder wenn du auf dein Leben hinabschaust, merkst du, dass du ein Recht hast, glücklich zu sein. Auch wenn wir viel zu selten auf unser Leben blicken, vielleicht weil wir unsere Vergangenheit nicht mögen, oder weil wir sie vermissen.. Viele von uns vermissen Menschen, manche Dinge und manche einfach die Zeiten von früher.
Dann gibt es die Menschen, die uns jetzt begleiten, vielleicht unser Leben lang, vielleicht nur für eine kurze Zeit. Die einen haben wir garnicht verdient.. und von den anderen distanzieren wir uns immer mehr. Weil wir ihnen nichtmehr viel bedeuten, wir ihnen oder weil es andere gibt, die uns ersetzen. Doch alles, was wir ersetzen können, haben wir nie wirklich geliebt..

An manchen Tagen wachst du auf, und merkst, dass wird dein Tag.
Doch es gibt auch die anderen Tage, an denen du dich am Liebsten den ganzen Tag verstecken würdest, weil du weißt, wenn du Abends ins Bett gehst, deine Befürchtungen wahr geworden sind. An anderen Tagen befürchtest du nichts und gehst mit Tränen in dein Bett. Manchmal weinen wir aus trotz, aus Wut. Vielleicht aus trauer, unzufriedenheit, aus Liebe, wegen Erinnerungen oder weil wir selber nicht wissen warum. Diese trauer steckt in uns, sie ist wie ein großes Monster, dass in uns Lebt, und herauskommt, wenn es seine Möglichkeiten entdeckt. Viele von uns können es lange unterdrücken, andere sind schon abgehärtet und bei manchen hat das Monster viel zu viele Möglichkeiten um sich zu zeigen. Wir alle haben trauer in uns, die uns jederzeit überfallen kann. Sei es an einem Tag, in einer Stunde oder nur einer Minute. Wir müssen uns immer darauf gefasst machen, denn Trauer ist wie eine Schlucht, die plötzlich vor uns steht, und vorhat, uns aufzufressen.

Und dann, irgendwann in deinem Leben, nach Schmerz und Trauer, merkst du, dass du anders bist, dass das Gefühl, dass du fühlst neu ist, oder vielleicht zurückkommt, dass aller Schmerz überwundet ist. Und immer wenn du zurückdenkst, merkst du, dass sich etwas verändert hat, auch wenn du weißt dass es nicht lang anhalten wird, weil das Leben dir nichts schenkt. Aber nach aller Trauer merkst du, du hast ein Recht darauf, glücklich zu sein.

6- some little things are telling whole stories
Um den Tag zu überstehen, lügen wir. Belügen Eltern, Freunde oder Andere. Doch das schlimmste ist, dass wir uns selber belügen. Ob es nun eine große oder kleine Lüge ist, spielt dabei keine Rolle, weil wir uns gegenüber nichtmehr ehrlich sein können. Wir verleugnen oder ignorieren etwas, wir reden uns etwas ein. Auch wenn wir wissen, dass wir es uns früher oder später eingestehen müssen. Jeder belügt sich selbst, sei es nur eine kleine Lüge, nur der Gedanke daran, selbst wenn wir es selber garnicht bemerken. Und jede kleine Lüge in uns, macht aus uns das, was wir sind, ob wir zu anderen ehrlich sind oder nicht - das ist dabei egal.


"Das Problem mit der Abhängigkeit ist, dass es nie gut ausgeht, denn irgendwann wird das, was uns das high-sein beschert - egal, was es ist - aufhören, uns ein gutes Gefühl zu verschaffen und anfangen, weh zu tun. Es heißt, dass man die Sucht nicht loswerden kann, bevor man den absoluten Tiefpunkt erreicht hat. Aber woher weiß man, wann das ist? Denn egal wie sehr uns eine Sache auch verletzt, manchmal schmerzt es noch viel mehr, sie loszulassen." (Grey's Anatomy) - Doch, wenn wir die Sache loslassen, kann es sein, dass wir neu beginnen, dass alles, was alt war, vergessen können. Wir wieder leben und glücklich sein können. Selbst wenn wir das 2 Stunden zuvor nicht einmal geahnt hatten. Egal wie kauptt deine Welt ist - wenn du es nicht erwartest, wird alles wieder gut sein.
"Die Einsamkeit ist wie ein Geist in der Dunkelheit - alleine, unwirklich und wachsam. Und die Angst ist wie ein schwarzes Loch dass immer wieder wächst und dich irgendwann aufzufressen scheint."


7- SEHNsucht

Wenn die Sehnsucht nach einem Menschen dich aufzufressen scheint - Du jemanden vermisst, bei dem es dir ganz absurd erscheint, ihn zu vermissen.. passiert das vielleicht weil viele unserer Seelen, viele unserer Herzen gerade alleine sind. Alleine gelassen. Alleine fühlend sind. Wir müssen in vielen Momenten nicht unbedingt alleine sein, um uns einsam zu fühlen. Einzig und alleine bleibt unser Herz, das uns fühlen lässt. Ob wir auf unseren Verstand hören oder auf unser Herz, das bleibt uns überlassen.

For eternity
Die Ewigkeit setzt sich aus kleinen Augenblicken zusammen. Augenblicke in welchen wir uns einsam oder verlassen fühlen. Augenblicke in denen wir uns geborgen und sicher fühlen. Und natürlich aus Glück, Freude oder Anerkennung. Jeden Moment kann man festhalten, sei es mit einer Kamera, eines Liedes oder eines einfachen Schreibens. Manche Erinnerungen bringen uns zurück, lassen uns träumen. Andere lassen uns realisieren, wo wir stehen.


Trauer ist immer da. Trauer ist selbst dann da, wenn du denkst dass sie überwunden hast. Dass dein Leben wieder Sinn hat, selbst wenn du denkst du hast die Trauer zurückgelassen, sie holt sich wieder ein. Dich wird niemand fragen. Du musst immer damit rechnen. Und selbst wenn du jemandem um dir hast, der dir die Trauer abnehmen will, kannst du den Großteil nicht abgeben, weil die Trauer zu dir gehört. Wie der Regen zum Sonntagnachmittag.. Man kann sie nicht wegdenken oder wegzaubern. Aber der Schmerz hält nicht für immer an. Er lässt nach, wird erträglich. Man kann es aushalten. Egal was andere Leute sagen oder denken, ob sie zu dir halten oder dich im Stich lassen. Und wissen sie eigentlich wie du dich fühlst? Was du fühlst? Du kannst den Schmerz doch nicht überwinden, vom wollen ganz zu schweigen. Warum solltest du? Du bist doch alles was sie will. Du gibt’s dich hin, verehrst sie und lässt sie nicht los. Oder sie dich, wer weiß. Du musst es nur schaffen, die Trauer im Maße des ertragbaren zu halten. Wenn das Maß überläuft hast du verkackt, alles umsonst. Denn alles was du willst ist das, was du nicht haben kannst. Und dafür würdest du über Leichen gehen. Oder Sterben. Aber das Leben lässt uns nicht, weil wir alles sind, was es hat.

Einige Menschen lassen solche Erinnerungen näher an sich heran, andere sind zu kalt um darüber nachzudenken und die Anderen wollen nicht darüber nachdenken, weil sie wissen dass sie immer wieder zurückfallen werden. Vielleicht auch weil die Erinnerungen immer mehr verblassen, wir neues erleben, neues kennenlernen und neues lieben lernen. Unseren neuen Erinnerungen, Die Gegenwart , die Vergangenheit, die Zukunft. Jeder ist selber dafür Verantwortlich, was ihm an wichtigsten ist. Und egal ob uns ein Foto, ein Mensch oder ein einfacher Gedanke am Meisten bedeutet, die Entscheidung jedes einzelnen macht uns zu dem, was wir jetzt sind. Glücklich oder traurig, entspannt oder wütend. Das sind wir, das ist jeder einzelne Mensch auf dieser Welt. Ganz gleich, ob wir jung oder alt, reich oder arm sind, in dieser Hinsicht sind wir alle gleich.

Häng dein Herz niemals an Menschen“

Wenn dich Menschen im Stich lassen, von denen du gedacht hast, sie sind deine Freunde ist das schlimm. Wenn dich Menschen im Stich lassen, bei denen du gedacht hast, sie wären immer für dich da, ist das mehr als schlimm. Jetzt ist Winter, wie letztes Jahr. Wenn man im Stich gelassen wird, hinterlässt das immer Spuren. Egal wo, in der Freundschaft, in der Liebe, im Herz. Und egal wie kalt wir tun, egal ob wir sagen dass es uns egal ist, irgendwo tut es immer weh. Manche können es gut verdrängen, andere zeigen ihr wahres Ich nur den Menschen, denen sie vertrauen können, oder meinen zu vertrauen. Einige Missbrauchen dieses Vertrauen, andere erwidern es. Menschen kommen und gehen, jemand hat mal gesagt „Häng dein Herz niemals an Menschen.“ Wie wahr. Menschen kommen und gehen, wie sie wollen, einige bleiben für immer, andere bleiben eine Weile und lassen dich wieder im Stich. Die einen kennen deine Gefühle und Gedanken, deine Sorgen und Ängste, die anderen kennen nur deine Oberfläche. Da ist es nicht so schlimm zu verlieren. Wenn du einen Menschen verlierst, der dich kennt, der dich (aus deiner Sicht) liebt, dann tut es weh. Mehr als das, es zerreißt dich. Da kann dein Leben noch so schön sein, noch alles so gut laufen.


Vielleicht hätte uns ein einziger Tag verändern können. Vielleicht wäre dann alles anders gekommen, ein Wort, ein Satz, kann ein ganzes Leben verändern. Warum wir nicht länger überlegen bevor wir etwas sagen fragen wir uns erst danach. Wenn wir Menschen loslassen müssen, und das müssen wir, weil alles irgendwann ein Ende nimmt, fragen wir uns, was wir falsch gemacht haben. Lag es an uns? Haben wir etwas falsch gemacht? Oder war es garnicht unsere Schuld? Meistens wird uns diese Frage nie beantwortet. Manchmal endet sowieso alles gut, dann vergessen wir diese Frage ganz schnell. Aber manchmal, wenn dieser Mensch uns immer fremder wird, wenn wir ihn irgendwann nichtmehr kennen, fragen wir uns immer wieder, was falsch gelaufen ist. Sollte es so sein? Hätten wir es verhindern können? Können wir es jetzt noch ändern? Oft ist die Antwort auf alle drei Fragen Nein. Und wenn uns dieser Mensch verletzt hat, und unser Herz trotzdem an ihm hängt, kann das kein Zufall sein. Vielleicht hängen wir so sehr an diesem Menschen, dass wir wenn wir ihn loslassen (müssen) daran zerbrechen, wenn dieser Mensch jahrelang die bessere Hälfte war, jemand, der dich aufbauen konnte, der da war für dich.. Werden wir niemals schaffen ihn richtig loszulassen. Allein unser Herz hält die Erinnerungen fest. Und zu wissenm dass man Menschen loslassen muss, gehen lassen muss, weiter machen muss, zu sehen dass dieser Mensch auch ohne dich glücklich sein kann, zerreist einen in Stücke. Daran zu denken, dass man ihm nie wieder richtig reden kann oder zuhören kann, spaß haben oder lachen kann.. Behalte dein Herz, bis du bereit bist es für einen Menschen aufzugeben. Denn jemandem wichtigen auf einmal egal zu sein ist das schlimmste auf der Welt. Wenn die Herzen ungleichmäßig sind, die Liebe nur von einem kommt und die Erinnerungen trotzdem bleiben.. I wish that you needed me.

„auch wenn die welt den verstand verliert, das hier bleibt unberührt und nichts passiert“